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Trotz frisch verschneiter Straßen, trotz eines technischen Problems, das zunächst behoben werden musste, und trotz der dadurch aufkommenden Hektik machte sich der komplette neunte Jahrgang der Sollingschule am Montag, den 26.01.26, zu einer Fahrt nach Friedland auf, um das Museum des dortigen Grenzdurchgangslagers zu besichtigen. Als hilfreich erwies sich dabei, dass Christoph Kühne, der zurzeit an der Sollingschule als Schulbegleitung arbeitet, seine Erfahrungen als ehemaliger Guide des Museums einbringen konnte. Die Führung begann mit einem kurzen Film über die Migration in Europa während des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit danach. Die Animationen im Film verdeutlichten, wie intensiv, wie unterschiedlich begründet und wie anhaltend Migration in dieser Zeit war und noch heute ist. Als Nächstes wurden die Schüler*innen in Gruppen mit der Aufgabe betraut, sich einen zugewiesenen Gegenstand der Ausstellung näher anzusehen, Informationen einem dazu passen-den Audio sowie Lesetexten zu entnehmen und darüber einen kleinen Vortrag zu halten. Auf diese Weise präsentierten zum Beispiel Ranya, Sara und Mirela einen Bolzenschneider, den Bewohner*innen des grenznahen Dorfes Böseckendorf in den 60er Jahren benutzt hatten, um den Stacheldraht zu durchtrennen, der ihnen die Flucht aus der damaligen DDR ermöglichte. Oleg, Daryna und Melissa aus der Klasse 9c und 9d wiederum erklärten, warum Kinder, die sich in der Nachkriegszeit manchmal allein auf die Flucht begeben mussten, mit einem Brustbeutel ausgestattet wurden, in dem sich ihre wichtigsten persönlichen Daten befanden. Die Guides ergänzten die Präsentationen durch spezielle Informationen über besondere Flüchtlingsgruppen. Der letzte Teil des Besuchs bestand aus einem Rundgang über das Gelände, wodurch die Schüler*innen u.a. einen Einblick in die verschiedenen Kirchen oder die früher als Nissenhütten bezeichneten Notunterkünfte gewannen. Für einige Schüler*innen hatte der Be-such in Friedland eine besondere emotionale Komponente, weil sie sich dort selbst als Spätaussiedler*innen oder als Flüchtlinge einst aufgehalten hatten und nun Orte des Geländes wiedererkannten. Die mitfahrenden Klassenlehrkräfte Julia Dannenberg, Sonja Gierke, Lars Henne und Tilman Berning erkannten am Ende des Besuchs, dass während der Führung viele Themen angeschnitten wurden, die im Geschichtsunterricht der 10. Klasse aufgegriffen und vertieft werden können. Am Ende gebührt auf jeden Fall Frau Julia Dannenberg ein Dank, weil sie die umfangreiche Organisation des Besuches übernommen hatte und viele nicht vorauszusehende Unwägbarkeiten souverän managte. i.A. Tilman Berning
Über neue Gartengeräte darf sich der WPK Umwelt und Natur freuen. Schaufel, Spaten und Harke kamen direkt beim Pflanzen der Blumenzwiebeln zum Einsatz. Die Kosten für die neuen Werkzeuge hat der Förderverein der Sollingschule Uslar übernommen. Vorsitzende Ela Bernhardt übergab die Sachspende im Wert von ca. 200 Euro an die Schülerinnen und Schüler während des Fachunterrichts von Lehrerin Frau Blinn. Eine weitere Zuwendung kam von der Wirtschaftsförderung der Stadt Uslar, die über 1000 Frühblüher an die Sollingschule Uslar abgab. „Wir freuen uns über die bunten Blühstreifen im Frühjahr rund um die Schule“, berichten die Schülerinnen und Schüler nach ihrem Arbeitseinsatz mit den neuen Gartengeräten. gez. Sonja Gierke












